Bescheidenheit ist sein Markenzeichen |
So ist es kein Wunder, dass er auf einen möglichst natürliche Versorgung seiner Tiere achtet. Die richtige, ausgewogenen Fütterung führte zu Verlusten, schwächte die Widerstandskraft und zwingt zu vermeidbaren medizinschen Mitteln. Insgesamt sieht er unser Hobby und die Organisation für die Zukunft eher pessimistisch. Das ist sicherlich geprägt von den erheblichen Schwierigkeiten und Erfahrugnen eines Kaninchenzüchters in der Bundeshauptstadt Berlin. Immer geringere Haltungsmöglichkeiten, verbunden mit "naturresistenen" Nachbarn, die sich Öko nennen, aber die Fliege als Grundnahrungsmittel der Singvögel verachten, führten zu dieser Auffasung. Die übrigen Freizeitangebote und -interessen der Jugendlichen sind dem Tierzuchtgedanken weit überlegen. Die tägliche gewissenhafte Versorgung der Kaninchen ist lästig und widerspricht dem Tagesablauf der meisten Jugendlichen. Gern beneidet er den ländlichen Raum, der sich noch mit aktivem und erfolgreichen Jungzüchtern schmücken kann. |
||
Auf meine Anfrage, einmal von ihm (aus Anlass seines 75. Geburtstages am 7. Mai 2006) ein Züchterporträt veröffentlichen zu dürfen, kam die für ihn so typische Antwort: "was habe ich denn schon für die Züchterschaft getan?" ![]() Man sieht sich den erwünschten Ehrenpokal schon einmal an. |
bei dieser Rasse, die jedoch frei von Russanflug an den Ohren oder gar auf der Decke sein muss. Die aufgehellte Bauchdeckfarbe ist auch noch verbesserungswürdig. |
Beruflich war er viele Jahre mit der Landwirtschaft verbunden. Der tägliche Umgang mit der Kreatur füllte auch später seinen Freizeitbereich. Seine Stallanlage verfügt über 36 Buchten der Größe 75 x75 cm - alles in Eigenarbeit erbaut. Er geht mit 2,4 Tieren in die Zucht und tätowierte ca. 40 Tiere pro Zuchtjahr. Manch ein für die Zucht nicht mehr benötigtes Tier verblieb im Stall da die Liebe zu einem besonders lieb gewonnenen Exemplar größer ist als der Wunsch, mehr Tiere zur Auswahl für die Ausstellung zu haben. |
|
rere führende RN-Züchter Berlins angehörten. Die harmonische Vereinsatmoshäre und die Unterstützung mit geeigneten Zuchttieren ließen ihn dort heimisch werden. Bald wurde er Tätowiermeister, Zuchtwart und langjähriger Ausstellungsleiter von mustergültigen Vereinsschauen. Bei der Verteilung von Arbeit hat er sich nie gescheut tatkräftig zuzugreifen. |
![]() |
||